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Engagierte Diskussion in Volkratshofen

Vieles hatten die Vertreter der 7 Parteien im Stadtrat auf der Podiumsdiskussion am 26.2. in Volkratshofen zu berichten. Nahezu alles soll besser werden und dafür wollen sich die Diskutanten einsetzen. Eine Planung für die Stadt und den Ortsteil, gute DSL-Verbindungen und bessere Busverbindungen forderten alle Teilnehmer.

Teilnehmer: Stefan Liepert (Grüne), Heribert Guschewski (CRB), Gerhard Neukamm (CSU), Dr. Schedel (FDP), Gottfried Voigt (FW), Prof. Buchberger (ödp), Verena Gotzes (SPD)

Eine Hochschule für Memmingen wird von fast allen gefordert. Prof. Buchberger von der ödp sprach sich dagegen aus, da die Entfernungen nach Kempten und Neu-Ulm nicht so groß wären. Zudem läge es an der Stadt Memmingen die Einladung des Donau-Iller-Nahverkehrsverbundes anzunehmen, in dessen Bereich z.B. Studierende bis Ulm mit Ihrem Semesterticket fahren könnten.
Verena Gotzes von der SPD riet Prof. Buchberger doch die Arbeit im Stadtrat aufzugeben, wenn sie ihm so viel Mühe bereite. Sie sei der Meinung in Memmingen gäbe es nicht viel zu tun, da eigentlich alles schon sehr gut sei.
Der Steinheimer Zehntstadel schlug Wellen bis nach Volkratshofen. Die Zuhörer wollten wissen, ob denn nach einer Ablehnung des Ausbaus des Zehntstadels überhaupt noch Projekte in den Ortsteilen verwirklich werden könnten. Die Podiumsteilnehmer sahen dies nicht so kritisch und begrüßten einstimmig die Einbeziehung des Bürgerwillens. Unverständnis gab es nur darüber, dass der CRB im Stadtrat der Ausschreibung der Sanierung zugestimmt und dann 8 Wochen später mit inzwischen eingestandenen falschen Kostenaussagen ein Bürgerbegehren gegen die Sanierung eingeleitet habe.
Auf die Frage wer 2011 für die untaugliche DSL-Lösung gestimmt habe wollten die meisten Kandidaten keine Antwort geben. Ein Teilnehmer aus dem Publikum war damals in der Sitzung und wusste noch genau, dass lediglich ödp, Grüne sowie Christiane Wilhelm gegen diese Lösung gestimmt haben.
Auch die Frage warum zwar alle für besseren Busverkehr seien, aber im Stadtrat nur ödp, Grüne und zwei Mitglieder der CSU dafür Geld dafür ausgeben wollen, blieb unbeantwortet.  
Insgesamt aber brachte die Diskussionsveranstaltung für die Besucher sicher viele interessante Einsichten in Abläufe im Stadtrat und half für die Entscheidung am 16.3.